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Aus dem Rathaus

Mit Roller und Rollator: Hände weg vom Dammweg

Foto: Carmen Bremer

Mit wort– und tongewaltiger Unterstützung

Auf die kurze Formel „Hände weg vom Dammweg“ verständigte sich eine Initiative zur Ablehnung der Ausbaupläne für den Dammweg im Plänterwald. Sicher benötigt der neue Kunst-und Kulturpark und das Eierhäuschen eine Wirtschaftszufahrt und sicher sollen behinderte Personen auch am Ort parken können. Aber das alles leistet der Dammweg in seiner jetzigen Breite vom 4,50m ohne Bordsteinkanten und Kanalisierung. Die Absicht zum Ausbau des Dammweges empört zunehmend die Menschen aus Plänterwald, Treptow-Köpenick und viele Bürger*innen aus ganz Berlin.

Deshalb wurde am 23. März vor Ort demonstriert. Mit wort– und tongewaltiger Unterstützung durch den Liedermacher Karl Nümmes kam Feierstimmung auf im Dammweg, als die Demo loszog: Roll´n wir uff´m Damm mit Roller und Rollator: Das finde ich toll! Und wir singen: Hände weg! Hände weg! Hände weg vom Dammweg! Es wurden immer mehr und am Ende waren es mehr als 300 Teilnehmer*innen. Darunter auch Mitglieder der LINKEN, die auch im Vorfeld bei der Organisation tatkräftig zugepackt hatten. Aus der BVV kam eine Resonanz nur von den Bündnisgrünen und der Linken, von SPD und CDU kam nichts.

Vor den Kleingärten der Anlage „Rathaus Treptow“ (Mitorganisatoren) fand dann ein Abschlussmeeting statt. Die Bürgerinitiative Pro Plänterwald, die Gärtner und die Waldschule sprachen über ihre spezifischen Besorgnisse und Erfahrungen beim Eintreten für den Landschaftsschutz. Jacob Zellmer begrüßte die Demo im Namen der Bündnisgrünen aus der BVV von Treptow-Köpenick. Abschließend sprach Katalin Gennburg, die Wahlkreisabgeordnete der LINKEN im Abgeordnetenhaus, die Wert darauf legte, den Spreepark als öffentlichen Raum mit freier Zugänglichkeit zu gestalten.

Die Fraktion DIE LINKE hatte nach Beratung mit Grün Berlin GmbH im vergangenen Jahr unter Berücksichtigung der Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner einen Änderungsantrag eingebracht, der im Kulturausschuss einstimmig beschlossen wurde. Darin wurde u.a. gefordert, dass der Dammweg nur für die Erschließung des Eierhäuschens durch Lieferverkehr, Individualverkehr von Menschen mit Behinderungen genutzt wird und gleichzeitig Fahrradfahrenden und Zu Fuß Gehenden über den Dammweg sowohl der Zugang zum Spreepark als auch zum Eierhäuschen durch entsprechende Zuwegung gewährt wird sowie der Ausbau des Dammweges auf die Nutzung für den Lieferverkehr vom und zum Eierhäuschen (ohne Verbreiterung des Dammweges für Gegenverkehr) und die Sicherheit der Radfahrenden und Zu Fuß Gehenden begrenzt wird.

Manfred Mocker und Werner Stenzel


Dieser Artikel erschien zuerst in Aus dem Rathaus vom 04.04.2019

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