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Wir besiegen den Blutkrebs gemeinsam

Philipp Wohlfeil

Antrag SPD, Die LINKE

Das Bezirksamt wird ersucht, gemeinsam mit Trägern, Schulen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen eine Kampagne gegen Blutkrebs ins Leben zu rufen. Dabei könnten unter anderem folgende Ideen miteinbezogen werden:

  1. Jugendfreizeiteinrichtungen und Schulen werden motiviert und unterstützt eigene Registrierungsaktionen zu starten,
  2. Die Mitarbeiter:innen, insbesondere die Azubis, des Bezirksamtes werden darüber informiert, wie man sich registrieren lassen kann und motiviert es auch zu tun,
  3. Im Bürger:innenamt liegt Infomaterial aus, im „Warte-TV“ erscheint Werbung zum Thema, ein PC steht bereit, um sich gleich zu registrieren. Nach der Corona-Pandemie können im Bürger:innenamt Registrierungs-Sets ausgegeben und von dort aus zurückgesandt werden.
  4. Sportvereine, auch große wie der 1. FC Union, beteiligen sich an Charity-Aktionen und werben bei ihren Mitgliedern und Fans.
  5. Kirchen werden motiviert, das Thema in ihrem Rahmen zu besprechen.

Es wäre gut, wenn die Aktionen so dokumentiert werden, dass sie als gute Praxisbeispiele von anderen Bezirken, Städten und Kreisen übernommen werden können.

Begründung:

Die Diagnose Blutkrebs ist für die Betroffenen ein Schock. Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Krebsarten, kann den Erkrankten aber relativ einfach geholfen werden, wenn sie einen Menschen finden,der ihr genetischer Zwilling ist. Mit einer Stammzellenspende, die unfachlich gesprochen so abläuft, wie etwas längeres Blutabnehmen, können an Blutkrebs erkrankte Menschen wieder geheilt werden.

Das Problem ist, dass das Finden eines genetischen Zwillings nicht so einfach ist, weil in den Knochenmarkspendedateien, zwar viele Menschen registriert sind aber immer noch nicht genug.

Registrierungsaktionen durchzuführen und im Ergebnis vielleicht ein Menschenleben zu retten ist so einfach und eine tolle Erfahrung für die Akteur:innen.

Die Landesgeschäftsführerin der Berliner SPD ist an Blutkrebs erkrankt und viele, viele Menschen haben sich für sie und die anderen an Blutkrebs erkranken Menschen registriert. Insgesamt haben sich mehr als 5.000 Menschen registriert, was über kurz oder lang bis zu 50 Menschen das Leben retten wird.

In Treptow-Köpenick leben mehr als 275.000 Menschen. Unter ihnen sind viele, die einem anderen Menschen das Leben retten können. Das sollte ein Ansporn sein in dieser Richtung aktiv zu werden.

Ansprechpartner:

Philipp Wohlfeil

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