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Rathaus Treptow Plänterwald
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Für September haben wir diese Anträge ins Bezirksparlament eingebracht:
Partizipationsbeauftragte einrichten
Treptow-Köpenick braucht mehr Demokratie im Alltag. Gemeinsam mit SPD und Grünen fordern wir: In jedem Geschäftsbereich des Bezirksamts soll es eine feste Ansprechperson für Bürgerbeteiligung geben. So wird Mitsprache nicht nur versprochen, sondern auch organisiert. Unser Ziel: Politik, die nicht über Köpfe hinweg entscheidet, sondern mit den Menschen vor Ort.
Zusammen mit anderen Parteien haben wir folgende Anträge eingebracht, weil wir die einfach klasse finden:
(mit Grüne und SPD)
Probleme an der A100 ernst nehmen
Der 16. Bauabschnitt der A100 hat das befürchtete Chaos gebracht: unsichere Straßen, Lärm, blockierter ÖPNV. Schon lange fordert die BVV Treptow-Köpenick wirksame Maßnahmen – doch die CDU-geführte Senatsverwaltung blockiert. Das ist fahrlässig gegenüber Anwohner:innen und Pendler:innen.
Wir sagen klar: Sicherheit für Rad- und Fußverkehr, funktionierender Nahverkehr und lebenswerte Kieze sind wichtiger als Autofluss um jeden Preis. Der Senat muss endlich handeln – jetzt.
(mit Grüne und SPD)
Aktionstage gegen „Schrotträder“
Schrotträder verstopfen Stellplätze, verschandeln das Stadtbild und blockieren Platz für Menschen, die ihr Fahrrad wirklich nutzen. Wir fordern deshalb regelmäßige Aktionstage, an denen das Ordnungsamt alte Räder markiert und entfernt. Viele können anschließend von sozialen Trägern aufbereitet oder nach Polizeiprüfung ihren Besitzer:innen zurückgegeben werden.
So schaffen wir mehr Platz, mehr Sicherheit und mehr Gerechtigkeit auf unseren Straßen.
(mit Grüne und SPD)
Sicherer und ruhiger Verkehr in der Südostallee
Die Südostallee ist laut, gefährlich und belastet Anwohner:innen wie auch das Seniorenheim direkt an der Straße. Wir fordern: Tempo 30, sichere Querungen und regelmäßige Kontrollen – damit Verkehr wieder berechenbar wird und Menschen geschützt sind.
Sicherheit und Ruhe sind kein Luxus. Sie sind Grundvoraussetzung für ein lebenswertes Treptow-Köpenick.
(mit Grüne und SPD)
Tempo 30 auf der Fürstenwalder Allee in unmittelbarer Nähe zum Seniorenwohnheim
Auf der Fürstenwalder Allee rasen Autos an einem Seniorenheim und der Stephanusstiftung vorbei – genau dort, wo viele ältere und beeinträchtigte Menschen täglich die Straße überqueren müssen. Wir fordern: durchgängiges Tempo 30.
Das schützt die Schwächsten, reduziert Lärm und bringt mehr Rücksicht in den Verkehr. Niemand sollte Angst haben müssen, vor der eigenen Haustür die Straße zu überqueren.
(mit Grüne und SPD)
Eingeschränktes Halteverbot vor der Kita Schwalbennest in der Winckelmannstraße
Vor der Kita Schwalbennest in Johannisthal ist der sichere Weg oft versperrt – Autos parken die Querung zu, Kinder und Eltern müssen gefährliche Umwege gehen. Wir fordern: ein eingeschränktes Haltverbot während der Öffnungszeiten.
So schaffen wir Platz für sichere Wege, statt Slalom zwischen Stoßstangen. Kinder haben ein Recht auf Schutz – gerade vor ihrer eigenen Kita.
(mit Grüne und SPD)
Abreißzettel „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ in Toiletten in bezirklichen Einrichtungen anbringen
Gewalt passiert oft im Stillen – und Betroffene wissen nicht, wohin sie sich wenden können. Wir fordern deshalb: In allen bezirklichen Toiletten sollen Abreißzettel mit den Nummern der Hilfetelefone hängen. So können Frauen (und auch Männer) unauffällig Hilfe finden – anonym, kostenfrei, jederzeit.
Ein kleiner Zettel kann der erste Schritt raus aus der Gewalt sein. Niemand soll allein bleiben.
(mit Grüne und SPD)
Erhöhte Sicherheit durch erweitertes Tempolimit in der Siemensstraße
In der Siemensstraße gilt Tempo 30 – doch schlecht sichtbare Schilder und ein zu kurzer Bereich machen die Regelung wirkungslos. Besonders Kita-Kinder und Senior:innen sind dadurch gefährdet. Wir fordern: besser ausgeschildertes und ausgeweitetes Tempo 30.
So wird klar: Sicherheit geht vor Raserei. Die Siemensstraße muss endlich wirklich sicher werden.
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