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Senat will Kleingärten abreißen

Kleingarten Quelle: wortinspektor.com / pixelio.de

In Treptow-Köpenick plant der Senat Wohnungsneubauten auf Kleingartenflächen, dies teilte das Bezirksamt auf Anfrage des Bezirksverordneten Tino Oestreich (DIE LINKE) mit.

In der Dahmestadt sollen an der Dahme, am Marienhain, an der Regattastraße und am Funkwerk Köpenick insgesamt bis zu 2450 Wohneinheiten entstehen. Die 1520 Wohnungen, die im Zentrum Köpenicks geplant sind, entstehen nach den Plänen des Amtes im Umfeld der Altstadt, an der Friedrichshagener und Mahlsdorfer Straße. Während in Johannisthal/ Adlershof vor allem studentisches Wohnen im Umfeld des Campus geplant sei, sind am Bhf. Plänterwald/ Baumschulenweg die dortigen Kleingärten als Baufläche vorgesehen. Konkrete Planungen bestünden jedoch seitens des Bezirkes noch nicht. Die betroffenen Kleingartenanlagen an der Kiefholzstraße, an der S-Bahntrasse sowie nördlich des S-Bahnhofs Plänterwald, seien jedoch erst langfristig, ab 2020 für eine neue Bebauung vorgesehen.

Das Bezirksamt führt weiter aus, dass es zugunsten der Kleingärten jedoch zunächst andere Flächen entwickeln möchte. Gegenüber dem Senat wolle man für die prinzipielle Erhaltung aller Kleingartenflächen eintreten und gleichzeitig den Dialog mit Kleingartenvertretern im Bezirk pflegen.

"Maßnahmen, die zu einer Entspannung des Wohnungsmarkts führen und somit zu bezahlbaren Mieten, sind grundsätzlich zu begrüßen", führt Oestreich aus. Kleingärten böten für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen aber einen wichtigen Erholungswert und machen auch den Charme der Stadt aus, so der Einreicher der Anfrage. Vielmehr sollte dem Wohnungsmarkt durch Einzelhandel und Verkehrsprojekte nicht unnötig Flächen entzogen werden.

"Auch aus ökologischer Sicht sind Kleingärten erhaltenswert, da sie auch zu einem besseren Stadtklima beitragen", ergänzt die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Marina Borkenhagen. Man müsse nun endlich landesweit zu einer dauerhaften Sicherung der Schrebergärten kommen, statt die Schutzfristen immer wieder zu verschieben, so Borkenhagen abschließend.

 

Ansprechpartner

Tino Oestreich


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