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Aus dem Rathaus

Brandanschlag auf Regenbogenfahne

Bürgermeister Igel beim Hissen der Regenbogenfahne, Foto: Carsten Schatz

In den frühen Morgenstunden nach dem CSD hatten zwei Jugendliche versucht, die Regenbogenfahne vor dem Rathaus Köpenick anzuzünden.

Philipp Wohlfeil, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der BVV, kommentierte den Brandanschlag so:

„Ich hoffe, dass das nur ein dummer Jungenstreich war. Aber um so wichtiger ist es, den Brandstiftern klarzumachen, was diese Fahne für uns Lesben, Schwule, Bi-, Intersexuelle und Transmenschen bedeutet. Auch wenn ich diese Fahne heute ohne Angst vor Repressionen an meinem Balkon zeigen kann, dauert die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten auch hierzulande an. Wie schwierig die Situation darüber hinaus ist, zeigen die Übergriffe auf eine Prideparade in Bialystok in unserem Nachbarland Polen.“

Auch Bezirksbürgermeister Igel nahm dazu deutlich Stellung:

„Ich verurteile den Brandanschlag auf die Regenbogenfahne vor dem Rathaus Köpenick. Wir haben am vergangenen Montag wie jedes Jahr als Zeichen für Toleranz mit allen Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität die Regenbogenfahne gehisst. Wir verurteilen jede Art der Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen oder Transgender. Jeder und jede hat Toleranz und Respekt für seine Art zu leben verdient. Der Angriff auf die Regenbogenfahne ist ein Anschlag auf eine respektvolle und tolerante Gesellschaft. Ich hoffe, dass die Täter gefasst und verurteilt werden. Genauso wünsche ich mir ein breites Zeichen der Solidarität unserer Gesellschaft mit dem Gedanken, der hinter der Regenbogenfahne steckt: nie wieder Gewalt und Verfolgung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Identität!“


Dieser Artikel erschien zuerst in Aus dem Rathaus vom 08.08..2019

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