Ursachen und Sicherheitsaspekte des "Blubberns" am Müggelsee
Schriftliche Anfrage
Drucksache Nr. IX/1143 vom 02.02.2026 der Bezirksverordneten Heike Kappel – Die Linke.
Im Sommer berichtete die Morgenpost über das sogenannte "Blubbern" am Müggelsee, bei dem an bestimmten Stellen Wasser aus dem See austritt und dadurch das Zufrieren verhindert wird. In diesem Zusammenhang möchte ich gerne folgende Fragen an das Bezirksamt richten:
Ich frage das Bezirksamt:
Gibt es neue Erkenntnisse oder Ergebnisse zu den Ursachen des "Blubberns" am Müggelsee, insbesondere im Vergleich zu den im Sommer im Artikel der Morgenpost vom 21.08.2025 geschilderten Beobachtungen?
Wie bewertet das Bezirksamt die aktuelle Situation, dass der Müggelsee an den Stellen, an denen Wasser austritt, derzeit nicht zufriert?
Bestehen aus Sicht des Bezirksamtes Risiken für die Umwelt, die Sicherheit oder die Infrastruktur?
Ist dem Bezirksamt bekannt, dass der Wasserdruck in den betroffenen Bereichen derzeit niedrig ist und gibt es hierzu aktuelle Messungen oder Berichte?
Wäre das Bezirksamt im Falle eines größeren Schadens, beispielsweise wenn auch das Krankenhaus betroffen wäre, darauf vorbereitet und welche Lösungsansätze oder Notfallpläne sind für einen solchen Fall vorgehen?
Hierzu antwortet das Bezirksamt Treptow-Köpenick:
Zu 1. bis 5.:
Das Bezirksamt ist gemäß der geltenden Zuständigkeitsregelungen ausschließlich für die stehenden Gewässer 2. Ordnung zuständig. Der Müggelsee fällt nicht in diesen Zuständigkeitsbereich, sondern unterliegt der Zuständigkeit des Senats, vertreten durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Daher können die in der Anfrage gestellten Fragen vom Bezirksamt nicht beantwortet werden.


