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Aus dem Rathaus

Finale!

Arbeiten von 46 zeitgenössischen Künstler:innen sind in der Ausstellung zu sehen.

Letzte Ausstellung vor dem Umbau des Gebäudes

Ob es eine gute Idee war, der Ausstellung diesen Namen zu geben? Wie sagt man doch: „nomen est omen“. Das Konzept - oder eher Nicht-Konzept - des Bezirksamtes für den Weiterbetrieb der einzigen (!) Kommunalen Galerie des Bezirkes während der Bauarbeiten in den nächsten gut zwei Jahren sorgte für heftigen Wirbel vor allem bei den im Bezirk ansässigen Künstlerinnen und Künstlern, denen eine wichtige Möglichkeit genommen wird, sich mit ihren Werken zu präsentieren. Neben der Tatsache, dass weit und breit keine auch nur annähernd adäquaten Ersatz-Räume für die Galerie zu sehen sind, wurde auch noch entschieden, dass die Stelle der in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedeten Galerieleiterin Frau Pijorr derzeit nicht wieder besetzt wird. Die Verantwortung dafür wird im Bezirksamts-Kollegium hin- und hergeschoben. Dabei gäbe es gerade jetzt für eine Galerieleitung alle Hände voll zu tun, zum Beispiel um „für zusätzliche Angebote und Projekte an neu zu akquirierenden dezentralen Orten Konzeptionen zu erstellen.“Das allerdings ist, gemäß der zitierten Pressemeldung der zu­ständigen Stadträtin Frau Flader vom 26. August 2020, wohl erst für die Zeit nach der Wiedereröffnung der Galerie in den neugestalteten Räumen der „Alten Schule“ voraussichtlich im Jahre 2023 vorgesehen. So weit – so unerfreulich.

Nun zu der Ausstellung selbst. Werke von 46 teilnehmenden zeitgenössische Künstlerinnen und Künstlern sind zu sehen. Unter Einhaltung aller Hygieneregeln gab es eine wirklich sehr gelungene und stimmungsvolle Vernissage für eine Reminiszenz an die Künstlerinnen und Künstler und die Galerie Alte Schule Adlershof. Es wird noch einmal deutlich, was da für mindestens zwei Jahre an künstlerischem und kulturellem Angebot für Treptow-Köpenick verloren geht.

In dieser Situation haben Künstlerinnen und Künstler das Angebot gemacht, in einem Workshop gemeinsam nach konkreten, für beide Seiten sinnvollen Lösungen zu suchen. Es bleibt zu wünschen, dass dieses Angebot von der Stadträtin nicht als Angriff sondern als Möglichkeit angenommen wird.

Edith Karge


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