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Gegen den Kriegswahnsinn der Regierung - Spontane Friedensaktion am Straßenrand

blättchen
Spontane Friedensaktion am Straßenrand

Bundeskanzler Merz will die Reichweite deutscher Marsch­flug­körper verlängern. Ohnmacht und Sorge vor Kriegsbeteiligung war mein vorrangiges Gefühl. Wer, wenn nicht wir von der Partei Die Linke, sollte sofort auf die Straße gehen.

Der Funke sprang schnell bei Gleichgesinnten über. Wir, drei Frauen vom Zusammenschluss „Auch wir sind die Linke”, handelten schnell: Ein Plakat entstand, Vorstand und Polizei wurden informiert und Genoss*innen im Bezirksverband aufgerufen. So standen 24 Mitstreiter*innen – nicht nur Parteimitglieder – am 04. Juni an zwei staugeplagten Kreuzungen der Schneller­straße und hielten den Autos unsere Plakate entgegen. Die Zustimmung war größer als erwartet und Leute reden darüber. In einer Sportgruppe rätselte man, wer die denn waren, die da bei Regen protestierten.

Ein Passant fragte übrigens, wo die jungen Leute seien, um deren Zukunft es hier gerade geht. Sie sollten Reinhard Meys Lied „Nein, meine Söhne geb` ich nicht” hören. Dann wird klar, warum wir „Alten“ gegenhalten.

Helga Lechner-Gerasch


Dieser Artikel stammt aus dem blättchen vom Juli 2025. Die Zeitungen des Bezirksvorstandes und der Fraktion können hier runtergeladen werden. Beide Zeitungen gibt es auch als kostenloses Abo.

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