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Nachfragen zur Schriftlichen Anfrage VIII/0912

André Schubert

Schriftliche Anfrage VIII/0943

  1. Welche Pläne für den Rückbau und die Umgestaltung der Bundesstraße 96a (Am Seegraben, zwischen Paradiesstraße und Hasenlauf), des Adlergestells (zwischen Hasenlauf und Grimaustraße), der Michael-Brückner-Straße (zwischen Grimaustraße und Brückenstraße), der Schnellerstraße (zwischen Brückenstraße und Minna-Todenhagen-Straße), der Köpenicker Landstraße (zwischen Minna-Todenhagen-Straße und Bulgarische Straße), waren im Zuge der Fertigstellung des Autobahnabschnitts der A 113 vorgesehen und welche davon wurden bereits umgesetzt?
  2. Welche Maßnahmen sind aktuell geplant oder bereits in der Umsetzung für den Rückbau und die Umgestaltung der oben genannten Straßen, in welchem Zeithorizont sollen diese umgesetzt werden und welche Gründe gab und gibt es für Verzögerungen?
  3. Wie ist der Bezirk derzeit an den Planungen zu den oben genannten Maßnahmen beteiligt?

gestellt am 30.08.2019

von André Schubert

Das Bezirksamt antwortet am 24.09.2019

Welche Pläne für den Rückbau und die Umgestaltung der Bundesstraße 96a (Am Seegraben, zwischen Paradiesstraße und Hasenlauf), des Adlergestells (zwischen Hasenlauf und Grimaustraße), der Michael-Brückner-Straße (zwischen Grimaustraße und Brückenstraße), der Schnellerstraße (zwischen Brückenstraße und Minna-Todenhagen-Straße), der Köpenicker Landstraße (zwischen Minna-Todenhagen-Straße und Bulgarische Straße), waren im Zuge der Fertigstellung des Autobahnabschnitts der A 113 vorgesehen und welche davon wurden bereits umgesetzt?

Im Zuge der baulichen Realisierung des Autobahnabschnitts A 113 wurde durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für den Abschnitt Adlergestell ( B 96) zwischen Glienicker Weg und Rudower Chaussee eine Untersuchung und Planung für einen Umbau dieses Straßenabschnittes vorgenommen.

Zielstellung war u.a. dabei stadtein-wie auswärts Radverkehrsanlagen im Fahrbahnbereich zu integrieren.

Das Ergebnis der Planungen sah im südlichen Bereich (stadtauswärts) das Anlegen eines Radfahrstreifens unter Inanspruchnahme des äußersten rechten Fahrstreifens vor.

Auf der nördlichen Seite (stadteinwärts) wurde aufgrundder dort zahlreich vorhandenen Gehwehüberfahren und Straßeneinmündungen von einer solchen Lösung Abstand genommen, d. h. der baulich angelegte Radweg sollte erhalten bleiben.

Die geplante Gesamtbaumaßnahme war sehr umfangreich und kostenintensiv, insbesondere auch hinsichtlich des erforderlichen Leitungsbaus der Berliner Wasserbetriebe:

Letztlich hatte SenStadt von einer baulichen Umsetzung Abstand genommen.

Welche Maßnahmen sind aktuell geplant oder bereits in der Umsetzung für den Rückbau und die Umgestaltung der oben genannten Straßen, in welchem Zeithorizont sollen diese umgesetzt werden und welche Gründe gab und gibt es für Verzögerungen?

Wie ist der Bezirk derzeit an den Planungen zu den oben genannten Maßnahmen beteiligt?

Aktuell befindet sich der Abschnitt derB 96 zwischen Hornbach/S-Bahnhof Grünbergallee und der Grünauer Schleife in Verantwortung von SenUVK im Umbau zu einer Stadtstraße, d. h. es wird zukünftig in jede Fahrtrichtung dort Geh- und Radwege geben.

Darüber hinaus plant das Straßen- und Grünflächenamt auf dem Adlergestell stadtauswärts im Abschnitt zwischen Rudower Chaussee und Köpenicker Straße einen Radfahrstreifen unter Inanspruchnahme des äußersten rechten Fahrstreifens der Fahrbahn. Zurzeit wird dafür die Bauplanungsunterlage erarbeitet, mit dem Ziel, eine bauliche Umsetzung im Jahr 2019/2020 zu ermöglichen.

Darüber hinaus befindet sich das Straßen- und Grünflächenamt in Abstimmungen mit der Verkehrslenkung Berlin zu weitergehenden Planungen, welche die stadteinwärtige Richtung vorgenannten Abschnitts betreffen als auch den Bereich des Adlergestells zwischen Dörpeldstraße und Fennstraße.

Die Baumaßnahme zum Umbau derB 96a im Abschnitt zwischen S-Bahnhof Grünbergallee und Grünauer Schleife erfolgt in Verantwortung der Abteilung V SenUVK. Der Bezirk war an der Planung in Vorbereitung auf die Übernahme dieser neugebauten Verkehrsanlage in die Verkehrssicherungspflicht des Straßen- und Grünflächenamtes umfangreich beteiligt.

Der Bau der Radverkehrsanlage auf dem Adlergestell zwischen Rudower Chaussee und Glienicker Straße erfolgt durch das Straßen- und Grünflächenamt selbst.

Schriftlichen Anfrage - SchA VIII/0943


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