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Joseph Rohmann

Neue Sanierungen am Märchenviertel

Uwe Doering
70 Wohnungen von Planungen betroffen

Am Märchenviertel in Köpenick Nord droht neuer Ärger. Drei Gebäude sollen umfangreich saniert und wärmegedämmt werden. Die Dachgeschosse sollen zu Wohnungen ausgebaut werden, auch der Abbruch und Neubau von Balkonen ist geplant. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Mahlsdorfer Straße 59–61 / Genovevastraße 2, der Mahlsdorfer Straße 54–55 und der Mahlsdorfer Straße 56–58 fürchten nun nicht nur umfangreiche Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahmen, auch rechnen sie mit steigenden Mieten, die für viele nur schwer oder gar nicht aufzubringen sind. Insgesamt sind 70 Wohnungen von den Planungen betroffen. Ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner in dem Ortsteil sind zudem Rentnerinnen und Rentner, schreibt das Bezirksamt auf Anfrage von Uwe Doering (DIE LINKE), Sprecher für Stadtentwicklung. „Insbesondere Rentnerinnen und Rentner treffen die absehbaren Mieterhöhungen besonders hart. Ebenso wie andere Empfangende von Transferleistungen haben sie keine Mög­lichkeit, die steigenden Mehrkosten irgendwie auszugleichen“, erklärt Doering. „Wir werden mit allen Mitteln versuchen, die Folgen für die Bewohnerinnen und Bewohner so niedrig wie möglich zu halten. Dabei werden wir auch darüber nachdenken, ob hier vielleicht ein Sozialplan mit den Eigentümern ausgehandelt werden kann. Notfalls müssen wir schauen, ob über eine Erhaltungssatzung oder den Denkmalschutz Beschränkungen bei den geplanten Sanierungsmaßnahmen möglich sind“, verspricht Doering.

Zuletzt hatte es 2013 Modernisierungsbestrebungen im benachbarten Märchenviertel gegeben. Mit Hilfe des damaligen und in diesem Jahr verstorbenen Sprechers für Stadtentwicklung, Ernst Welters (DIE LINKE), hatten sich damals die Bewohnerinnen und Bewohner zusammengeschlossen und erfolgreich für eine ­Rah­men­mo­dernisierungsvereinbarung eingesetzt. So konnte die Bürgerinitia­tive Mittelheide-Märchenviertel erreichen, dass niemand wegen Modernisierungen das Märchenviertel verlassen musste.

„Der Erfolg der Bürgerinitiative und das Engagement von Ernst sind unser Ansporn auch in diesem Fall Erleichterungen für die Mieterinnen und Mieter einzufordern“, verspricht Doering.


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