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Solidarisches Handeln in der sich verschärfenden Pandemielage

Philipp Wohlfeil

Interfraktioneller Antrag DIE LINKE, SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen, FDP

Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick möge beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung bittet die Bürger*innen des Bezirks während der andauernden Pandemie nicht erforderliche physische Kontakte zu vermeiden, die Regeln der Infektionsschutzverordnung zu beachten und damit einen Beitrag zur Eindämmung von SARS-CoV-2 zu leisten.

Dabei sind wir uns der gravierenden sozialen und wirtschaftlichen Folgen bewusst. Denn auch wir sorgen uns um die Vereinsamung alleinstehender Menschen und die Zunahme häuslicher Gewalt. Denn auch wir sorgen uns um Beschäftigte und Selbstständige in den vielen betroffenen Dienstleistungsbereichen, u.a. in der Gastronomie, in der Veranstaltungsbranche und im Kultur- und Sportbetrieb, und unterstützen sie in ihrer Forderung nach einem angemessenen Ausgleich des ihnen unverschuldet erwachsenden Schadens und nach fortlaufender Überprüfung der Wirksamkeit der getroffenen Einschränkungen.

Der Dank der Bezirksverordnetenversammlung gilt allen im Gesundheitswesen Tätigen, dem Personal in ärztlichen Praxen, in Laboren, im Rettungsdienst und in Krankenhäusern, in Pflege und Behinderteneinrichtungen, insbesondere aber auch im Gesundheitsamt des Bezirksamtes, das die Kontaktnachverfolgung als notwendige Voraussetzung für eine Eindämmungsstrategie zu gewährleisten versucht. Dank gebührt auch allen anderen Menschen, die ihre Arbeitskraft in systemrelevanten Berufen zur Verfügung stellen und trotz Corona dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft funktioniert.

Die Reduzierung persönlicher Kontakte, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die Einhaltung von Hygieneregeln und die Wahrung von Abstand sind nicht lediglich Fragen der Verantwortung für die eigene Gesundheit, sondern auch von Solidarität gegenüber unseren Mitmenschen, gegenüber den Beschäftigten im Gesundheitswesen, gegenüber Pädagoginnen und Pädagogen sowie Kindern und Jugendlichen, denen der Zugang zu Kita und Schule weiter gewährt werden soll, und insbesondere gegenüber Menschen, die im Falle einer Infektion aufgrund von Alter oder Vorerkrankungen mit einem besonders schweren Verlauf bis hin zum Tod rechnen müssen. Wahren wir physische Distanz, um soziale Distanz zu vermeiden!

Ansprechpartner:

Philipp Wohlfeil

Drucksache VIII/1207


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