Digitale Hilfe - Kitas und Horte modernisieren
Kitas und die Ergänzende Förderung und Betreuung (eFöB) in Berlin sollen endlich digital besser ausgestattet werden – das fordert die Linke mit einem aktuellen Antrag. Die Software HortPro oder eine vergleichbare digitale Lösung soll berlinweit eingeführt und finanziert werden.
Denn: In vielen kommunalen Kitas und Horten läuft die Organisation noch auf Papier – etwa wer wann abgeholt wird oder welche besonderen Bedürfnisse ein Kind hat. Das kostet Zeit, ist fehleranfällig und erschwert die Kommunikation. Digitale Systeme können genau das vereinfachen – und werden bei freien Trägern längst erfolgreich genutzt.
Das Bezirksamt soll sich nun bei Senatsverwaltung und dem Berliner IT-Dienstleister ITDZ dafür einsetzen, dass solche Software-Lösungen auch den kommunalen Einrichtungen bereitgestellt werden – inklusive gesicherter Finanzierung.
Karin Kant, jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, erklärt:
„Digitale Lösungen erleichtern die tägliche Arbeit in Kitas und Horten und schaffen mehr Zeit für das, was zählt: die Kinder. Es gibt gute, rechtskonforme Software – sie muss nur auch für die öffentlichen Einrichtungen zugänglich gemacht und bezahlt werden.“ Digitale Gleichbehandlung – das ist das Ziel. Denn gute Betreuung braucht auch moderne Werkzeuge.
Dieser Artikel stammt aus dem Aus dem Rathaus vom Juli 2025. Die Zeitungen des Bezirksvorstandes und der Fraktion können hier runtergeladen werden. Beide Zeitungen gibt es auch als kostenloses Abo.
