Digitalisierung in Kitas und der Ergänzenden Förderung und Betreuung: Verantwortung übernehmen – Software bereitstellen!

Antrag


Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin möge beschließen:

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, Möglichkeiten zur Finanzierung für die erprobte und bereits in Anwendung befindliche Software HortPro an Schulen zu finden.

Zusätzlich sollte sich das Bezirksamt aktiv bei der zuständigen Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie bei der zentralen IKT-Steuerung des Landes Berlin (ITDZ) dafür einsetzen, dass die Software HortPRO oder eine vergleichbare Anwendung berlinweit für kommunale Einrichtungen in Kita und eFöB (ergänzende Förderung und Betreuung) eingeführt und finanziert wird.

Begründung:

Die Verwaltungsaufgaben in Kitas und der ergänzenden Förderung und Betreuung sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Digitale Lösungen wie die Software HortPRO bieten die Möglichkeit, Prozesse effizienter zu gestalten, die Kommunikation mit Eltern zu verbessern und das Personal zu entlasten. Freie Träger und eFöB nutzen entsprechende Systeme bereits erfolgreich – es ist nicht nachvollziehbar, warum kommunale Einrichtungen hierbei ins Hintertreffen geraten. Das Bezirksamt darf sich nicht auf Zuständigkeitsfragen zurückziehen. Es muss sich politisch dafür einsetzen, dass auch kommunale Einrichtungen mit modernen, datenschutzkonformen und praktikablen Fachverfahren arbeiten können. Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – und sie beginnt dort, wo Familien und Kinder jeden Tag direkt betroffen sind.

 

Drucksache: IX/1029

Ansprechpartnerin:Karin Kant

Ansprechpartner:Philipp Wohlfeil