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Neue Perspektive! Haus Strohhalm bekommt neuen Standort

Ehemaliges Industriegelände Niederschöneweide

Lösung für das Haus Strohhalm gefunden

Für das Haus Strohhalm, eine sozialtherapeutische Wohneinrichtung für wohnungslose Menschen, gibt es wieder eine Perspektive. Der Mietvertrag der Einrichtung endet zum Ende des Jahres 2019. Ein Investor, der zwischen Spreestraße, Fließstraße und Hasselwerderstraße ein neues Wohnquartier plant, hat sich nun bereiterklärt, für die Sozialeinrichtung eine neue Unterkunft herzustellen. Das Gelände liegt in einem Sanierungsgebiet. Da das Baurecht auf dem Gelände schon vor einigen Jahren geschaffen wurde, kann der Investor aktuell nicht nach dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung verpflichtet werden, einen hohen Mindestanteil für mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum zu schaffen.

"Die Industriebrache in Niederschöneweide wird endlich bebaut. Es entstehen neue Wohnungen, neue Kitaplätze und eine neue Bleibe für die wohnungslosen Menschen, die das Haus Strohhalm in Oberschöneweide nutzen. Alles davon wird dringend in unserem wachsenden Bezirk benötigt", sagt Gabriele Schmitz, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

"Ich freue mich, dass die BUWOG ihre soziale Verpflichtung erkennt. Wenn es schon nicht den von uns gewünschten Mindestanteil von 30% sozialem Wohnungsbau gibt, so wird hier doch ein Platz für Menschen erhalten, die es sonst sehr schwer haben Wohnraum zu finden", so Uwe Doering, Sprecher für Stadtentwicklung der Fraktion DIE LINKE. "Ich begrüße das Verhandlungsergebnis, welches mit dem Investor erzielt werden konnte."

Jetzt ist es an dem Bezirksamt, den Träger bei der Umsetzung dieser Zusage zu unterstützen, damit alles zügig und reibungslos realisiert werden kann.

 

Ansprechpartner:

Uwe Doering (DIE LINKE)
Sprecher für Stadtentwicklung
doering@linksfraktion-tk.de

Gemeinsame Pressemitteilung von den Fraktionen SPD und DIE LINKE


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