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Aus dem Rathaus

Wohnen am Wasser mit DDR-Kunst

Foto: BUWOG

Wandmosaike aus ehemaligem BMHW-Kulturhaus

Die Arbeiten auf dem Gelände des zukünftigen Quartiers BUWOG WOHNWERK gehen gut voran.
Das neue Wohnquartier entsteht dort, wo zu DDR-Zeiten Metallhütten- und Halbzeuge im gleichnamigen Werk gefertigt wurden.
Und es gab ein Kulturhaus, direkt an der Fließstraße gelegen, das den Namen von Ernst Schneller trug. Geschmückt war es im Inneren unter anderem mit mehreren, quadratmetergroßen Wandmosaiken der Künstlerin Ortraud Lerch. Diese Mosaike teilten das Schicksaal des Gebäudes, sie wurden beschädigt, beschmiert und verfielen. Sie wurden wiederentdeckt, als mit den Abrissarbeiten begonnen wurde, um Platz für das neue Wohnquartier zu schaffen. Was ist nun mit den Mosaiken, wo befinden sie sich, in welchem Zustand sind sie, was soll in Zukunft damit passieren? Auf diese Fragen von Edith Karge, Kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, gab es vom Bezirksamt erfreuliche Antworten.

Die Mosaikelemente wurden durch die BUWOG im Rahmen ihres freiwilligen Kunstengagements vollständig gereinigt, die Motive dokumentiert und gesichert, die Einzelelemente abgenommen, abtransportiert und eingelagert. Es gibt zwar noch keine konkreten Pläne, auf jeden Fall sollen die Kunstwerke der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden.

Ganz unkompliziert ist das nicht, weil aufgrund von Größe, Motiv und Material der Mosaike eine ausreichend große Fläche von Nöten ist, deren Lage gleichermaßen Rezeption, Zugang und Wetterschutz gewährleistet.

Das alles soll, so Baustadtrat Hölmer, Bestandteil des noch abzuschließenden städtebaulichen Vertrags zwischen BUWOG und Bezirksamt werden.

Edith Karge ist sehr froh, dass hier ein Investor so großes Engagement für den Erhalt dieser Kunstwerke gezeigt hat. Alleine hätte das der Bezirk sicher nicht stemmen können.

Nun steht das Bezirksamt in der Verantwortung, gemeinsam mit der BUWOG in dem städtebaulichen Vertrag einen oder mehrere sinnvolle Standorte für die wunderschönen Mosaike zu finden.


Dieser Artikel erschien zuerst in Aus dem Rathaus vom 02.05.2019

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