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Sicherung vorhandener grüner und sozialer Infrastruktur Spindlersfeld - Wohnungsneubau im Karree Färber-/ Oberspree-/ Ottomar-Geschke-Straße/ Ahornallee

Petra Reichardt
Uwe Doering

Antrag

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei der DEGEWO dafür einzusetzen, dass diese ihr derzeitiges Vorhaben, in der Färberstraße 19 die Grün- und Spielfläche zwischen zwei bestehenden Wohnblöcken mit einem weiteren Block zu bebauen, nicht in dieser Art realisiert, um die vorhandene soziale und grüne Infrastruktur im Interesse der Mieterinnen und Mieter sowie entsprechend dem bezirklichen Sozialen Infrastrukturkonzept wohnortnahe Spielplätze und Grünflächen zu erhalten.

Begründung:

Die DEGEWO ist angehalten, jedes Jahr eine bestimmte Anzahl von Wohnungen in Berlin zu errichten bzw. zu erwerben. Bei wachsender Bevölkerung ist es notwendig, dass die soziale und grüne Infrastruktur mitwächst. Das haben die bezirklichen Ämter laut Bezirksamtsbeschluss zum SIKo von November 2018, welcher durch die BVV bestätigt ist, zu berücksichtigen.

Bisherige Vorabinformationen an die Mieter/innen in diesem Gebiet kündigen eine Nachverdichtung mit 24 WE im o.g. Gebiet an. Mieterbeiratsvertreter habe die Planungen bei der DEGEWO eingesehen und festgestellt, dass auf einer ca. 70 Meter breiten Grün- und Begegnungsfläche zwischen 2 Blöcken ein weiterer Block parallel gebaut werden soll. Weitere freie Flächen im Areal an Ottoma-Geschke-Str., Färberstraße und Ahornallee sind allerdings vorhanden.

Die DEGEWO schreibt dazu auf ihrer eigenen Seite zu Neubau in Treptow-Köpenick:

„Bei unseren geplanten Neubauprojekten in Treptow-Köpenick legen wir großen Wert darauf, dass sich unsere Neubauten harmonisch in die vorhandene Struktur einfügen und für langjährige Mieter das Quartier aufwerten. Klimaschutz und Energieeffizienz stehen für DEGEWO ebenso im Mittelpunkt wie die soziale und ökologische Nachhaltigkeit sowie eine gute Nachbarschaft mit neu geschaffenen Begegnungsstätten.“

Demzufolge kann erwartet werden, dass die kommunale WBG gemeinsam mit dem Bezirksamt Alternativen prüft, so dass ihr eigenes Ziel „...Neubauten harmonisch in die vorhandene Struktur einfügen und für langjährige Mieter das Quartier aufwerten.“ erreicht werden kann.

Ansprechpartner:

Petra Reichardt

Uwe Doering

Drucksache VIII/0893

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